FÖRDERKRITERIEN

Wer kann sich bewerben?

  • Antragsberechtigt sind Kunst- und Kultureinrichtungen, Einrichtungen der Kulturellen Bildung sowie Kulturvereine und -verbände mit eigener Rechtspersönlichkeit, die gemeinwohlorientiert handeln (z.B. gemeinnützige Vereine). Ebenso antragsberechtigt sind Kultureinrichtungen in kommunaler Trägerschaft.
  • Nicht antragsberechtigt sind Einzelpersonen, staatliche Einrichtungen sowie formale Bildungsorte wie Kitas, Schulen und Hochschulen.
  • Die Antragsteller*innen müssen ihren Sitz oder ihre Niederlassung in Niedersachsen haben und die Maßnahmen müssen in Niedersachsen stattfinden.

 

Welche Kriterien muss das Projekt erfüllen?

  • Die Maßnahmen müssen Angebote der kulturellen Bildung für Kinder und Jugendliche darstellen.
  • Die Maßnahmen können sich entweder auf einen (z.B. nur Theater oder nur Film) oder auf mehrere Bereiche (z.B. Fotografie und Design, oder Tanz und Zirkus, interdisziplinäre Projekte) der Kulturellen Bildung beziehen.
  • Die Maßnahmen müssen den Kindern und Jugendlichen eine eigene ästhetische Praxis ermöglichen. Vereinfacht gesagt, bedeutet das, dass die Kinder und Jugendlichen selbst aktiv werden, anstatt nur zuzuschauen.
  • Die Maßnahmen sollen außerdem die lokale und regionale Vernetzung von Akteur*innen der Kulturellen Bildung verbessern. Das bedeutet konkret, dass alle Partner*innen einer Kooperation zumindest in der gleichen Region ansässig sind und ihr Projekt auch dort gemeinsam durchführen.
  • Die Projekte sollen kulturelle Teilhabe unabhängig von der sozialen Herkunft der Kinder und Jugendlichen ermöglichen. Ein wichtiger Punkt, um dies zu gewährleisten besteht u.a. darin, dass die Projekte für die Kinder und Jugendlichen kostenfrei sein müssen.

 

 

Spezifisch für das Programm Kultur - Sprache - Integration

  • Dieses Förderprogramm passt zu Projekten, die in Kooperation zwischen einer Kultureinrichtung und einer Schule stattfinden.
  • Die Projekte müssen in Kooperation zwischen einer Kultureinrichtung und einer Schule stattfinden.
  • Für die Umsetzung der Projekte der Kulturellen Bildung muss eine fachliche Kooperation zwischen der schulischen Kulturpädagogik und der außerschulischen Einrichtung bestehen
  • Die Projekte können von der Breitenförderung, wie beispielsweise kulturelle Schülercamps, bis hin zur Begabungsförderung reichen und in fachlicher Kooperation zwischen der schulischen Kulturpädagogik (Kunst, Darstellendes Spiel, Musik, Kreatives Schreiben usw.) und außerschulischen kulturellen Institutionen erfolgen.
  • Im Rahmen der förderfähigen Projekte sollen Kinder und Jugendliche in den Bereichen sozial-emotionale Kompetenzen, Sprachbildung, Selbstbestimmung, Integration, Mitbestimmung, Solidarität, Urteils- und Handlungskompetenz gefördert werden.

 

Wie hoch ist die Förderung?

  • Im Rahmen des Teilbereichs "Kultur - Sprache - Integration" werden Projekte mit mindestens 5.000 Euro und höchstens 15.000 Euro gefördert.
  • Im Rahmen des Teilbereichs "Kunst, Kultur & Kreativität" werden Projekte mit mindestens 1.000 Euro und höchstens 15.000 Euro gefördert.
  • Die Projekte werden bis zu maximal 100% gefördert.
  • Die Finanzierung erfolgt als Festbetragsfinanzierung bzw. als Vollfinanzierung.
  • In besonders begründeten Einzelfällen kann der Zuschuss im Rahmen des Förderprogramms "Kultur - Sprache - Integration" ausnahmsweise auf maximal 40.000 EUR angehoben werden.

 

Wer entscheidet über die Förderung?

  • Die LKJ prüft, ob die eingegangenen Anträge den inhaltlichen und formalen Kriterien entsprechen.
  • Die Förderentscheidung erfolgt durch ein Gremium der LKJ.
  • Die Förderentscheidung wird durch die LKJ schriftlich mitgeteilt, aber nicht begründet.
  • Ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht nicht.

 

Wie kann ich mich bewerben?

 

Für eine Förderung über das Programm Startklar in die Zukunft bewerben Sie sich bitte über unser digitales Bewerbungsformular. Zum Bewerbungsformular gelangen sie über unsere Seite Bewerbung.


Die Förderer des Programms Startklar in die Zukunft